Historische Sommerresidenz Tarabya

Sommerresidenz Tarabya Bild vergrößern Sommerresidenz Tarabya (© Generalkonsulat Istanbul) Die Historische Sommerresidenz des deutschen Botschafters befindet sich in dem früheren Kurort Tarabya, heute Teil der Metropole Istanbul, und liegt cirka 20 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das Grundstück ist ein Geschenk des osmanischen Sultans Abdülhamid II., das dieser im Jahr 1880 an das Deutsche Reich mit der Maßgabe übergab, es für die Botschaft zu nutzen. Daher hat die Liegenschaft bis heute den Status eines Botschaftsgeländes.

Die Sommerresidenz umfasst ein Areal von rund 18 Hektar. Ein Großteil davon ist ein weitläufiges Wald- und Gartengebiet. Im vorderen Teil befinden sich zehn zumeist im Stil türkischer Sommerhäuser (“Yali”) errichtete Gebäude sowie der deutsche Soldatenfriedhof. Die Kulturakademie nutzt die frühere Botschaftskanzlei. Im früheren Kutscherhaus werden zwei weitere Künstlerwohnungen  und Ateliers geschaffen. Außerdem entsteht in der früheren Großküche ein Veranstaltungsraum.

Haus der Kulturakademie

Garten

Die rund 18 Hektar große Gartenanlage der Historischen Sommerresidenz erstreckt sich über einen Großteil des Geländes. Man kann unterschiedliche Gestaltungsphasen erkennen, die sich gegenseitig ergänzen. Der heutige Garten verfügt sowohl über Bestandtteile der Anlage aus osmanischer Zeit wie auch über Elemente aus der Gestaltungsphase der 1980′er Jahren.

Ansicht des Botschafterwohnhauses zum Bosporus um 1890

Geschichte

Die Historische Sommerresidenz des deutschen Botschafters in Tarabya ist ein Stück der Geschichte des deutschen Kaiserreiches und der Entwicklung der Landschaft am Bosporus. Im Jahr 1880 schenkte Sultan Abdulhamid II. das Grundstück dem Deutschen Reich zur diplomatischen Nutzung, verbunden mit dem Wunsch, dort eine Sommerresidenz zu errichten.

Sommerresidenz Tarabya

Bildergalerie

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Historische Sommerresidenz Tarabya

Sommerresidenz Tarabya